Spirituelle- und Trauerbegleitung:

Während es bei den Oasentagen um eine Arbeit mit Gruppen geht, richtet sich das Angebot der spirituellen- und Trauerbegleitung an einzelne Menschen.
Spiritualität im weiten Sinne hat vor allem etwas mit Sinnsuche zu tun, letztendlich mit den Fragen: wo komme ich her und wo gehe ich hin? Dazu bedarf es der Offenheit für das, was hinter den Dingen steckt, warum etwas so ist, wie es ist. Diese Offenheit ermöglicht Erfahrungen, die über die Banalität und Rationalität des Alltäglichen hinausgehen. So kann zum Beispiel das Wahrnehmen und Erleben eines wunderschönen Sternenhimmels oder das Ergriffensein von der Schönheit einer Blume mich weiten für das Erleben des Göttlichen.

Inneres Wachstum, aber auch Stärkung in Lebenskrisen, Neu- Orientierung und Heilung gehören zu den Themen eines spirituellen Weges. Durch Gespräche und Impulse kann dieser Weg begleitet und unterstützt werden.

Trauer hat mit einem krisenhaften Zustand zu tun, der durch einen mehr oder weniger schweren Verlust verursacht wird. Sich der Trauer zu stellen und sie nicht zu verdrängen, ist die entscheidende Bedingung, sie letztendlich auch zu überwinden. Der Weg geht mitten durch die Trauer mit den belastenden Gefühlen von Schmerz und Wut, Angst und Verlassenheit.
Da die nächste Umgebung mit der Aufarbeitung einer oft lange Jahre währenden Trauer meist überfordert ist, ist es für den Trauernden wichtig, eine Anlaufstelle zu haben, wo diese Gefühle ausgedrückt und bearbeitet werden können. Dies kann einzeln mit einer Begleitung oder auch in Trauergruppen geschehen.